Der Neubeginn: Mit nur 15 Mitarbeitern nimmt der Heinrich Bauer Verlag die Verlagsgeschäfte wieder auf. Darunter ist auch der gebürtige Schlesier Siegfried Moenig, der zunächst als Bilanzbuchhalter in das Unternehmen eintritt und es nachhaltig prägt.
Die Bestseller in diesen Monaten: die Hamburger Lohnsteuertabellen. Auch Objekte wie Deutsches Recht oder das Steuer- und Zollblatt sind gefragt.
 
1949
Nach dem Tod Heinrich Bauers wird Alfred Bauer Alleininhaber und persönlich haftender Gesellschafter des Verlages.
 
1953
Alfred Bauer erfüllt sich einen lange gehegten Traum: Die Jugendzeitschrift Rasselbande wird herausgebracht. "Nette Mädels" und "fixe Jungs" werden mit "Hallo, mein Floh! Wie geht's denn so?" begrüßt. Von zunächst 180.000 Exemplaren steigt die verkaufte Auflage auf über eine halbe Million Hefte.
 
1958
Heinz Heinrich Bauer (geb. 1939) tritt in den Verlag ein.
Die Bauer Verlagsgruppe setzt mit dem Erwerb der Zeitschriften Neuer Schnitt, Elsa Moden und Wäsche den ersten großen Schritt in Richtung Mode. Aus diesen Frauenzeitschriften geht später die neue mode hervor.
 
1961
Kauf des Kurt Müller Verlages, Düsseldorf, mit der Rundfunk- und Fernsehzeitschrift TV und der Wochenzeitschrift Neue Post.
 
1962
Die Programmzeitschriften TV und Hören und Sehen gehen unter dem Titel tv Hören und Sehen einen gemeinsamen Weg.
Die Bauer Verlagsgruppe wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt.